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Diese Mutation wurde das erste Mal um 1940 in den USA (New Jersey) beobachtet. Der schwarze Farbstoff (Melanin) fehlt fast voll- ständig und lässt die Tiere gelb erscheinen. Die Augen hinterlassen den Eindruck, als ob sie rot gefärbt sind. Sie sind aber farblos und die roten Blutgefäße dahinter scheinen hindurch. Nimmt man es genau, ist die Bezeichnung Albino (weiß) nicht korrekt. Bei den Vogel- züchtern wird diese Farbmutationen Lutino (gelb) bezeichnet. Die Ursache für den Mangel an Melanin liegt in der fehlenden Aktivität des Enzyms Tyrossinase. Die anderen Farbstoffe unterliegen keiner Einschränkung und können vollständig gebildet werden. Eine beliebte Deckfarbe auf Albino ist rot. Hin und wieder geäußerte Bedenken, dass Albinos schwieriger in Zucht und Aufzucht sind, kann ich nicht teilen. Der einzige mir bekannte Nachteil sind Fertilitätsprobleme bei fortgesetzter Inzucht. Man sollte deshalb spätestens nach der dritten Inzuchtgeneration eine andere Grundfarbe (Grau) einkreuzen. Von mehreren Züchtern wird berichtet, dass aus reinen Albinover- paarungen 100% graue Tiere fallen. Es gibt also mindestens 2 unterschiedliche Formen von Albinismus (Melaninmangel), wie es auch vom Menschen bekannt ist.
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