.....befindlichen Farbzellen (Chromatophoren) bestimmt. Diese haben eine rosettenartige Form, mit der Fähigkeit, sich bei Stimmungswechsel, Balz oder verändernden Lichtverhältnissen zu-sammenzuziehen oder zu erweiteren. Unterschie-den werden die Farbzellen nach der Art des abge-lagerten Fabrstoffes (Pigment) in schwarze Farb-zellen (Melanophoren), rote Farbzellen (Eryth-rophoren) und gelbe Farbzellen (Xantophoren). Des weiteren gibt es noch die Guanophoren. Diese Zellen enthalten Guanin (eine in Nukle-insäure gebundene Base), die ihre Farbeffekte durch Reflexion oder Irisieren erzeugen. Die so entstehenden Farben werden Strukturfarben genannt. Hierbei werden durch winzigste Rippen, Näpfchen oder Gitter die Wellen des Lichtes gebrochen, gebeugt oder überlagert und es entsteht die Illusion der Färbung.
Durch das Zusammenspiel der Farbzellen und Guanophoren entsteht die Färbung!
So entstehen zum Beispiel:
Braun - durch Schwarz mit Rot
Blau - aus Schwarz mit Guanin
Grün - durch Schwarz, Guanin und Gelb
Gold - durch die Mischung von Gelb mit Guanin