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Der Doppelschwertguppy ist nach dem Tri- angel die am häufigsten gezüchtete Form in Europa. Er kommt dem geforderten Idealbild erstaunlich nahe, was zum großen Teil ein Verdienst der österreichischen Guppyzüchter war. Früher war vornehmlich Wiener Smaragd als Deckfarbe auf Doppelschwertguppys zu sehen, heute gibt es eine Vielfalt neuer und attraktiver Deckfarben. Versierte Züchter aus Schweden, Dänemark und Deutschland haben die Grundfarbe Albino für ihre DS - Zuchten entdeckt. Ihre bisherigen Zuchterfolge be- geistern den Kenner. Die Genetik die zu dieser schönen Form führt, ist durch die Entdeckung des Gen DS durch Dzwillo (1995) in etwa bekannt: “Dorsale und ventrale Kante der Schwanzflosse zu langen schwertartigen Fortsätzen ausgezogen” . Vererbt wird dieses Gen über das männliche Geschlechtschro- mosom (y) vom Vater auf die Söhne. Es sind aber noch weitere geschlechtsgebundene und autosomale Gene an der Ausbildung der Ideal- form beteiligt. Aufgrund der gut durchgezüch- teten Formen und der leichten Handhabung bei der Aufzucht und Haltung, sind Doppel- schwertguppys auch dem Anfänger zu emp- fehlen.
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