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Farben & Formen

Die Färbung der Guppys wird von in der Haut befindlichen Farbzellen (Chromatophoren)  bestimmt. Diese haben eine rosettenartige Form, mit der Fähigkeit, sich bei Stimmungswechsel, Balz  oder verändernden Lichtverhältnissen zu-sammenzuziehen oder zu erweiteren. Unterschieden werden die Farbzellen nach der Art des abgelagerten Fabrstoffes (Pigment) in schwarze Farbzellen (Melanophoren), rote Farbzellen (Erythrophoren) und gelbe Farbzellen (Xantophoren). Des weiteren gibt es noch die Guanophoren. Diese Zellen enthalten Guanin (eine in Nukleinsäure gebundene Base), die ihre Farbeffekte durch Reflexion oder Irisieren erzeugen. Die so entstehenden Farben werden Strukturfarben genannt. Hierbei werden durch winzigste Rippen, Näpfchen oder Gitter die Wellen des Lichtes gebrochen, gebeugt oder überlagert und es entsteht die Illusion (ähnlich einer Öllache) der Färbung.

Durch das Zusammenspiel der Farbzellen und Guanophoren entsteht die Färbung. So entstehen zum Beispiel Braun aus   Schwarz mit Rot, Blau aus Schwarz mit Guanin, Grün aus Schwarz, Guanin und Gelb, Gold aus Gelb mit Guanin.

 

Die häufigsten Deckfarben:

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© Gernot Kaden