... und in seinen genetischen Informationn (Erbgut) festgelegt. Da sie dominant ist, wird sie in der Guppy - Genetik mit einem großen G bezeichnet. Die graue Grundfarbe ist eine Anpassung an die Umwelt und ein natürlicher Schutz, vor allem der Weibchen und des sich in ihnen entwickelnden Nachwuchses vor Fressfeinden. Vorhandene Farbmerkmale der Weibchen werden durch das Fehlen männlicher Sexualhormone (Androgen, Testosteron) unterdrückt. Da männliche Guppys mit zahlreichen Deckfarben überzogen sind, läßt sich die Grundfarbe am einfachsten bei den Weib-chen erkennen. Verantwortlich für die Grund-farben- Färbung sind rote, schwarze und gelbe Farbzellen, die in der Haut eingelagert sind. Hinzu kommen die Guanin enthaltenen Guanophoren.
Vereinfacht ausgedrückt, liegen die Erbanlagen für die Bildung der Grundfarbe in den Chromo-somen, die keinen Einfluss auf die Geschlechts-entwicklung (XY, XX) haben und Autosomen genannt werden. Im Gegensatz dazu, werden die bunten Farben der Männchen zum größten Teil über Chromosomen vererbt, die Gonosomen ge-nannt werden. Durch Veränderungen (Muta-tionen) der Erbanlagen, kommt es zu farblichen Abweichungen der Grundfarbe Grau. H ierbei kommt es zum Ausfall , Mangel oder Änderung bestimmter Farbzellen, wodurch der Guppy heller erscheint. Alle diese bisher aufgetreten Muta-tionen sind rezzesiv (unterdrückt) und werden mit einem kleinen Buchstaben gekennzeichnet.
Die dadurch neu entstandenen Grundfarben sind Blond (bb), Gold (gg), Blau (rr), Hellblau (hh), Albino (aa), Lutino (ll) und Pink (pp). In ihrem natürlichen Lebensraum, dürften diese Mutati-onen keine Überlebenschance haben, da sie schon als Jungfisch auffällig gefärbt sind und sich dadurch zu stark von ihrer Unmgebung abheben.