|
|
|
 |
 |
|
Eine spezielle Guppykrankheit wird durch die Bakterie Flexibactor columnaris verursacht und ist als Columnaris-Krankheit bekannt. Damit befallen sind häufig Guppys aus asiatischen Vermehrungsbetrieben, denen man meist schon von weitem in den Händlerbecken ihre Krankheit ansieht. Die Überlebenschancen dieser Tiere sind sehr gering. Um sich vor unerwünschten Überraschungen zu schützen, beobachtet man neuerworbene Guppys in einem Quarantänebecken mindestens 14 Tage. Auftretende Krankheiten in einem Guppy-Aquarium, deuten fast immer auf ungünstige Lebensbedingungen hin und lassen sich zu 90%, durch einen Teilwasserwechsel und der Zugabe von Kochsalz (ohne Jod, 5 Gramm auf 10 Liter) und FMC heilen.
|
 |
 |
|
Um erfolgreich Guppys zu züchten, kommt der Fütterung besonderer Aufmerksamkeit zu. Grundsätzlich gilt , so abwechslungsreich wie möglich. Als bestes Futter eignet sich natürlich selbstgefangenes Teich- und Tümpelfutter, wobei ich mich der vielverbreiteten Meinung , dass dadurch Krankheiten übertragen werden, nicht anschließe. Der Guppy ist ein Allesfresser der eigentlich willig jedes dargereichte Futter annimmt. Für die neugeborenen Jungfische eignen sich besonders frisch geschlüpfte Artemia und fein zerriebenes Trockenfutter. Wichtig ist eine kontinuierliche Fütterung. Mit der fortschreitenden Entwicklung der jungen Guppys, wird die Auswahl an geeignetem Futter vielfältig : Grindal, Enchyträen, Daphnien, Moina, Zyklops, Mückenlarven, jegliche Arten von Kunstfutter, getrocknete und zerriebene Brennnessel oder Petersilie, getrocknete und pulverisierte Algen wie z.B. Spirulina, gekochtes Eigelb, Joghurt, edelsüßer Paprika und natürlich das handelsübliche Frostfutter (man kann auch selbst frosten), der Guppy nimmt alles an.
|
|