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Die Tradition der OS - Guppys wurde von englischen Züchtern begründet. In Mittel- europa wurde sie von österreichischen Züch- tern aufgenommen und die Form weiter- entwickelt. Heute werden, insbesondere von Züchtern der ÖGG, nahezu perfekte OS - Guppys auf Ausstellungen präsentiert. Die Zucht ist nicht sehr schwierig und auch Anfängern in der Guppyzucht zu empfehlen. Durch das geringe Maß an Flossengröße ergeben sich auch keinerlei Schwierigkeiten bei der Aufzucht. Vorwiegend werden sie mit Filigranmuster und in den Grundfarben Grau, Blond und Gold gezüchtet und ausgestellt. Die Genetik für die Flossenform ist noch nicht eindeutig geklärt. Besonders über die Rolle der Weibchen kann zur Zeit nur gerätselt werden. Vermutlich spielt das x-gebundene Gen Line- atus, 1927 von Winge entdeckt, an der Flos- senformbildung eine Rolle:” roter, schwarz gerandeter Streifen am meist etwas ver- längerten Oberrand der Schwanzflosse , klei- ner schwarzer Fleck an der Schwanzwurzel“. Nach meinen Erfahrungen, wird die Form zum größten Teil dominant über das Männchen (y) vererbt. Dabei muss eine Verbindung mit dem Gen Filigran bestehen. Gelegentlich treten in reinen Doppelschwertstämmen (auch in an- deren Farben) OS - Guppys auf. Gute Oben- schwertguppys gibt es auch mit der Deck- farbe Japan Blue. Leider gibt es nur wenige Züchter, die sich mit dieser attraktiven Form befassen.
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