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Unter Snakeskin laufen viele unterschiedliche Farbformen, die eigentlich immer eine Kom- bination aus Filigran (meistens über das y-Chromosom) und einem x-gebundenen Farb- gen sind. Das Filigran wird dadurch gröber in der Musterung und nimmt teilweise auch die x-Farbe an. Rücken- und Schwanzflossen weisen meist unterschiedliche Färbungen, von Teppichmuster bis einfärbig auf. Auch das autosomale Gen Zebrinus ruft einen ähnlichen Effekt auf dem Schwanzstiel der Männchen hervor. Die Dominanz dieser x- Farbgene wirkt in gewisser Hinsicht auch positiv aus. Während reine Filigran-Farben sehr langsam wachsen, beobachtet man bei den Snakeskin- Farben eine sehr zügige Entwicklung. Aber auch die Formen (besonders bei Triangel) werden dadurch standardgerechter. Eine Sonderstellung nimmt Halbschwarz (Ni²) ein, da es das Filigranmuster fast vollständig überdeckt. Durch geschickte Zuchtauswahl, können daraus halbschwarze Formen mit gemusterten Schwanzflossen gezüchtet werden. Eine besondere Form von Snakeskin ist der King Cobra. Hierbei kommen in der Bauchregion einige markante schwarze Punkte hinzu, von denen die zwei stärksten mit einer schmalen gebogenen Linie verbunden sind und so an die Brillenzeichnung der Cobra erinnert. Snakeskin wird vorwiegend in Verbindung mit dem Standard Triangel gezüchtet, aber auch als Rund-, Spaten- oder Speerschwanz hat man es schon gesehen.
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