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Der Speerschwanz ist eine der seltenen Zuchtformen, der in letzter Zeit aber neue Liebhaber gefunden hat. Die nebenstehenden Fotos beweisen, der Speerschwanz ist eine sehr attraktive Zuchtform. Die Genetik die zu dieser Form führt, ist noch nicht eindeutig erforscht. Zumindest im deutschsprachigen Raum liegen keine Veröffentlichungen vor. Die Weibchen zeigen ebenfalls die Speerschwanz- form, so dass man annehmen muss, dass wesentliche Merkmale über das x-Chromosom vererbt werden. Zur vollständigen Ausbildung werden vermutlich aber auch autosomale Gene benötigt. Eine Schwierigkeit bei der Zucht von Speerschwänzen ist, dass die besten Schwanzflossenformen mit einer Verlängerung des Gonopodiums verbunden ist und wahr- scheinlich sind diese Tiere nicht mehr zur Begattung fähig. Wie dieses Merkmal in die Speerschwänze gelangt ist, oder ob es vielleicht mit einem Gen, dass die Speer- schwanzform bildet gekoppelt ist, ist noch unklar. Der Züchter W. Jungmichel aus Dresden, der wohl die Speerschwanzzucht begründet hatte (1973), soll bei seinen Zucht- versuchen mit dem Speerschwanz, den damals populären Berliner Schleierguppy eingekreuzt haben. Es ist möglich, dass davon noch Erb- material in den heutigen Zuchtstämmen vor- handen ist, bzw. ein untrennbarer Bestandteil der Speerschwänze ist. Relativ einfach lassen sich Farben von Rund oder Spatenschwanz- stämmen übertragen. Dazu werden die ent- sprechenden Männchen mit Speerschwanz- weibchen gekreuzt.
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